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Bolan: Gargoyle of the Garden State (Review)

Artist:

Bolan

Bolan: Gargoyle of the Garden State
Album:

Gargoyle of the Garden State

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Rock'n'Roll, New Wave, Glamrock

Label: earMUSIC/Edel
Spieldauer: 36:15
Erschienen: 12.06.2026
Website: [Link]

Als Bassist und Mitbegründer von SKID ROW ist Rachel BOLAN alles andere als ein Rookie was Rockmusik betrifft und doch hat es bis Juni diesen Jahres gedauert, bis der Mann mit seinem Soloeinstand „Gargoyle of the Garden State“ vorstellig wurde.


Und weil BOLAN nicht SKID ROW ist, gibt es auf diesem Album eine etwas gedehnte halbe Stunde Rock’n’Roll, der hier und da gen New Wave und Glam Rock schielt. Das servierte Musikmischmasch klingt spritzig, animiert dazu, den Lautstärkeregler auf Elf zu drehen und flutscht geschmeidig ins Ohr, wie ein Zäpfchen in den…
...lassen wir das.


Dafür klingen Ohrwürmer der Marke „Memory“, oder das sleazy OASIS-Cover „Rock And Roll Star“ (bei dem SKID ROW Kollege Scotti Hill ebenfalls in die Saiten greift) zu frisch, versprühen zu viel gute Laune und animieren den Hörer vom ersten Ton an mitzuwippen, den Stress des Lebens ins Abseits zu stellen und sich auf das Lebensgefühl Rock'n'Roll zu besinnen.


Dass sich Rachel BOLAN für dieses Unterfangen eine Menge hochkarätige Gäste ins Boot geholt hat, passt gut ins Bild. Schließlich feiert sich Musik immer noch am Besten im Rudel.
Und so werden Stücke wie „Big Stick“ u.a. von Corey Taylor besungen, was der Ehrerweisung an die RAMONES ('hey, ho – let’s go!') einen erfrischenden Gemeinschaftscharakter verpasst, dank dem sich der Refrain gleich nochmal ein Stück freizügiger mitbrüllen lässt.
Aber auch Schmacht-Rocker mit GUNS'N'ROSES-Flair und dezenten Streichern passen wie angegossen auf dieses Album („Bridges“), das durch seine unbekümmerte Herangehensweise begeistern kann.


FAZIT: Rachel BOLAN macht das, worauf er Lust hat, lädt Freunde zur musikalischen Party ein und lässt seinem (Punk-)Rock-Herz freien Lauf. Diese unbekümmerte Herangehensweise ist in jedem Song zu hören und macht „Gargoyle of the Garden State“ zu einem überraschend spritzigen Soundtrack, der eine lebensfrohe Aufbruchsstimmung vermittelt, um die positiven Seiten des Lebens zu feiern. Sommer in Musikform sozusagen.

Dominik Maier (Info) (Review 32x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Anything But You
  • At War With Myself (feat. Danko Jones)
  • Memory
  • See You On The Other Side (feat. Snake Sabo)
  • Bridges (feat. Steve Conte)
  • Jet Black Universe (feat. Nuno Bettencourt)
  • Big Stick (feat. Corey Taylor)
  • Pretty Hell
  • Rock And Roll Star (feat. Scotti Hill) (OASIS Cover)
  • Devil In The White
  • Walk Away (feat. Damon Johnson)

Besetzung:

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